3. April 2012

Bob Bergeron


Mitte vierzig – Therapeut begeht kurz vor Erscheinen seines Buches – über das Glücklich sein jenseits der 40 Selbstmord. Jetzt habe ich den 46., die xte Scheidung hinter mir- und ich muss sagen. Sowas macht mir schon Angst.

http://www.nytimes.com/2012/04/01/fashion/the-life-and-death-of-the-therapist-bob-bergeron.html


10. Dezember 2010

Phallometrischen Tests


Ich habe es für einen Scherz gehalten … ???


http://www.ftd.de/politik/international/:pornos-als-aufnahmetest-eu-ruegt-tschechiens-peniskontrollen-bei-asylbewerbern/50203734.html


24. September 2008

Beziehungen wie ich sie sehe


…. oder gebe.

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22. August 2008

New York Reise Vorbereitungen


Das Wochenende verbringe ich also beim neuen Objekt der Begierde in New York. Das mit „Frichen“ habe ich jetzt aber irgendwie nicht verstanden.
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15. Juni 2008

Herzlichen Glückwunsch


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23. Mai 2008

Erfolgversprechende Strategien bei Liebeskummer


Liebeskummer ist mir seit Jahren ein Fremdwort. Warum es mich bei Fred so erwischt hat – ich habe keine Ahnung.

Daraufhin habe ich noch den Fehler gemacht mir gestern das Album von Duffy zuzulegen. Wenn man unbedingt in eine Depression verfallen möchte, ist das in dieser Situation garantiert von Erfolg gekrönt. Anna zog dann dankenswerter Weise schlicht den Stecker, und gab mir was zu rauchen und zu trinken.

Der Gau ist allerdings sich von Filzi und Anna sich aufschwatzen zu lassen eine DVD von Queer As Folk in den DVD Player zu schieben. Die beiden dachten sich – lass Christian mal bösartiges und schwules sehen und dann kommt er auf anderes Gedanken.

Season 3 – erste CD – erste Serie. Zur Erinnerung – Michael wird von Brian verprügelt, Emmett und Ted versuchen ein Paar zu werden und Justin verlässt Brian.

Klappte bis zum Schluss hervorragend (ah … so geht man mit Trennung am besten um … ok … einfach weitermachen und ein Arsch sein …). Bis … zum Schluss. Der gute Brian, dem die Trennung überhaupt nichts ausmachte, bestellt sich einen Callboy der Justin bis aufs Detail ähnelt. Die Musik hat mir den Rest gegeben. Scheisse.


20. Mai 2008

Ich bin drüber weg …


… dachte ich zumindest. *Lach* (Jetzt kann ich wieder drüber lachen). Untypisch für mich habe ich Wochen gebraucht, um Fred aus den Kopf zu kriegen. Grossartig raus bin ich nicht gegangen, und habe mich auf die Arbeit konzentriert. Die Abend zu Hause verbracht und mit Christian in Beaufort die Wochenenden. Und letzte Woche Samstag, hatten ich keine Lust auf Landleben, und musste raus. Also Christian gespannt und ab ins Wellnesscenter ins 150 km entfernte Lyon. Christian verschwand direkt :-), ich habe mich umgeschaut, drehe mich irgendwann mal um und FRED steht vor mir. 500 km von Paris entfernt, laufe ich ihm hier über den Weg.

* erste Reaktion (keine – lief an mir vorbei) – ich habe kein Wort rausgebracht
* zweite Reaktion nach meinem „Salut“ – Salut – PUNKT

Ich bin erstmal Richtung Bar verschwunden, und habe mir eine Zigarette geraucht. Christian war immer noch verschwunden, und habe wirklich mit mir gekämpft was ich jetzt eigentlich machen soll. Im meinem Kopf ist er offensichtlich noch immer, obwohl ich das Gegenteil behauptet hätte.

Und ich musste einfach da raus, und habe mich auf die Suche nach Christian gemacht und laufe Fred natürlich wieder über den Weg. Auf einmal nimmt er mich an die Hand, erzählt was davon das er mich nicht erkannt hätte und schwallt mich voll wie toll sein neuer Job wäre.

Ich hatte nur Augen für ihn. Ich habe kein Wort verstanden – habe nur dieses dämlich geile Grinsen gesehen und mich allein auf diese geile Stimme konzentrieren können, ohne auch nur ein Wort mitzukriegen und den leicht aus der Form geratenen Körper.

Gott sei Dank tauchte Christian wieder auf, sah mich und hat mich da weggeholt, was auch gut so war und sind wieder abgehauen.

Was mich das gelehrt hat? Ich habe mich von einer ganz anderen Seite kennengelernt, Liebeskummer und Eifersucht waren mir bislang fremd, zumindest nicht in diesem Ausmass. Das Wichtigste aber, das ich einen Freund habe der mich mittlerweile in all meinen Facetten kennt, und sich nun schon wieder mein Gelaber über das „Warum“ wieder anhört, ohne auch nur einmal zu Murren. Danke Christian 🙂


31. März 2008

Wechselbad der Gefühle


Irgendwann bekommt man alles zurück – und jetzt mir. Den Klassiker bekomme ich ums Verrecken nicht aus dem Kopf.

Samstag tauchte also der besagte Herr hier auf, samt dem zuvor abgegebenen Versprechen mit dem Rumgehühner und dem ewigen Hin und Her „aufzuräumen“. Da war er nun – samt herzzerreissenden Lächeln, blauen Augen, seiner tiefen und sonoren Stimme – und zugekifft bis zum Anschlag.

Aus der Klärung der Situation wurde natürlich nichts. Das einzige was mir übrigblieb um ihn zu ertragen, war mich ebenfalls zuzudröhnen. Was folgte war ebenfalls ein Klassiker – es lief auf Sex Only raus. Sonntagmorgen um 7 Uhr verschwand er mit den Worten „Kann ich ein Kaffee haben, und wegen „der anderen Geschichte“ – lass es uns ruhig angehen“. Weg war er, mit dem Kommentar „Ich melde ich heute oder morgen per SMS bei Dir“ (ist natürlich nicht passiert).

Kurz darauf stürmt Anna die Wohnung, erzählt mir er stand heulend im Eingang. Ein gemeinsamer Bekannter von mir erklärte mir er sei Hals über Kopf in mich verliebt, hat aber panische Angst davor verlassen zu werden wenn ich ihn näher kennenlernen würde.

Paris ist voll von Beziehungsneurotikern, ich zähle mich selbst dazu. Beziehungen und feste Bindungen machen mir Angst – warum das so ist wird mir ewig verschlossen bleiben. Aber – ich persönlich kann behaupten immer klare Fronten schaffen zu können, und schlicht und ergreifend ein klares Wort zu verlieren. Der hier schlägt alles … Meine Güte. Und das ich leide – ist mir auch vollkommen neu. Zumindest hatte ich das schon lange nicht mehr.

Ich handel mir allerdings haufenweisen Kommentare von Filzi ein. Das bösartiges Miststück. Anna ist der Hammer. Ständig um mich besorgt … Lach. Mir macht das allerdings Angst. Liebe war bei mir lange kein Thema. Und jetzt sowas …. Geheult habe ich auch. Einerseits sage ich mir „Finger weg – wenn das schon so anfängt ….“ …. andererseits weckt er ihn mir die Neugier und den Jagdinstinkt …. Na ja. Spannend wird es in Zukunft bestimmt werden …


25. März 2008

Frauen …


via Büroblogger

Frauen lassen sich überall piercen und Tätto’s (steht da so – hätte ich jezt anders geschrieben) stechen,
das Gesicht liften,
Falten straffen,
Sie lassen sich per Kaiserschnitt entbinden,
das Fett absaugen,
die Oberschenkel straffen,
die Eierstöcke abschnüren,
Silikonimplantate einsetzen,
sie entfernen sich die Haare mit Pinzetten oder heissem Wachs und dann lassen Sie sich

nicht im Arsch Ficken –

WEIL DAS WEH TUT

Bah – Olli. Was geht denn da bei Euch ab? Ich weise nochmal darauf hin, das ich im LEBEN nicht auf die Idee kommen würde, sowas zu schreiben. Die Idee stammt ausschliesslich und allein von Olli & co. Unglaublich – kaum lässt man den Blog mal schleifen, und schaut nicht mehr was so abgeht – stösst man über sowas. Ich bin entsetzt 🙂


25. März 2008

Klassiker


Nachdem ich also eine ganze Woche vom Objekt der Begierde nichts gehört habe – kurzer SMS oder Messengeraustausch zähle ich nicht mit – habe ich also am Freitag die Konsequenz gezogen und eine lange Mail geschrieben und Schluss gemacht.

Persönlich wäre mir lieber gewesen, der Herr war aber mal wieder nicht erreichbar, und hat auf meine Nachrichten nicht reagiert. Aber – das musste raus. Das hat mir dermassen auf den Fingernägeln gebrannt und ich wollte einfach einen Schlußstrich ziehen und zur Ruhe kommen zu können. Gelitten habe ich ohne Ende – auch wenn ich das in ein paar Tagen nicht mehr zugeben werde. 🙂

Also – Schluss gemacht, Telefonnummern gelöscht und Kontakt im Messenger gelöscht. Tja – gelöscht, aber wohl nicht künftig blockiert. Das es hier einen Unterschied gibt, weiss ich seit heute also auch.

Heute morgen – mitten in der Arbeit – bekomme ich auf einmal eine Nachricht – nach Tagen der absoluten Funkstille. Ich habe das ganze Wochenende „durchgemacht“ um ihn einfach aus dem Kopf zu kriegen. Anna zugeschwallt – Filzi zugetextet – selbst der Hamburger Ex musste sich alles anhören. Anna hat mich mit Räucherwerk versorgt – wahrscheinlich wollte sie einfach nur das ich das Maul halte. Das der Herr sich nochmal meldet, daran habe ich eigentlich keinen Gedanken mehr verschwendet.

Jedenfalls – meldete er sich. Ziemlich kleinlaut. Ich habe mindestens 10 Minuten auf die Nachricht gestarrt und überlegt ob jetzt antworten soll oder eben nicht. Und natürlich – ich habe geantwortet. Typisch Fisch. Bah …

Nach langem hin und her …. „lass es uns doch langsam angehen (ER)“ – „ich liebe Dich – muss mir aber über meine Gefühle klarwerden“ etc…. Eigentlich eine typische französische Abfuhr. Man sagt nie – verpiss Dich – sondern redet ewig um den heissen Brei rum. Als „Nichtfranzose“ hat man ständig den Eindruck – das wird noch. Das kenne ich. Aber dann hätte er nicht nochmal den Kontakt gesucht. Daraufhin bin ich ausgetillt – und habe ihm gesagt der soll den Scheiss lassen und mir einfach nur sagen WO und WIE der Hammer hängt.

Ergebnis? Er war irgendwann mal bei mir und im Badezimmer und hat die Aidsmedikamente von Filz gesehen (der immer noch – oder schon wieder – bei mir wohnt). Daraufhin bekam er Panik, nicht weil er sich anstecken könnte, sondern sich zu verlieben, in jemanden der AIDS bekommt und irgendwann aus seinem Leben verschwindet …